Feuertaufe – Restaurantbesuch

Gestern war ich ziemlich kreativ. Im Kühlschrank befand sich noch ein hartes Ei von neulich und ich dachte, es wäre eine gute Idee, den Babybub probieren zu lassen. Super in der Theorie.

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1 Minute später:

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Das nächste Mal vielleicht ohne Dotter. Oder ohne Gewand.

Auch mit Himbeeren lief es nicht viel besser. Erfolgreicher war es dann am Nachmittag mit einem Stück Pfirsich. Zum Einen hat’s ihm wahnsinnig gut geschmeckt, zum Anderen konnte er das Stück gut halten, zum Mund führen und dort mit den Kauleisten bearbeiten. Auch wenn’s ein mickriger Ersatz fürs Eis vom Mann war, bei dem ihm fast die Äuglein rausgefallen sind.

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Ganz überraschend gab es bei uns gestern das erste Mal Essen im Restaurant für den Babybub.

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Ins Restaurant mit Kindern essen gehen ist immer spannend. Wobei die zwei Großen inzwischen eh wirklich schon in einem Alter sind, wo’s gut geht, ganz besonders wenn’s dann auch noch a) Pommes gibt und b) ein riesigen Spielplatz im Restaurant. Beides vorgefunden haben wir beim Griechen in Katzelsdorf.

So ganz wussten wir nicht, wie wir mit dem Babybub im Restaurant tun sollen, er ist ja schon noch sehr klein und da fallen einige Sachen, die ich im Restaurant für größere Babys okay finde, für mich noch weg. Aber die Bedenken waren umsonst.

Auf der Vorspeisenplatte befanden sich rohe, unmarinierte Gurkenscheiben und Tomatenviertel, dazu gab’s trockenes Weißbrot und all das konnte der Babybub haben. Er war im Pardies. Sein erstes Brot! Erst war er ob der bröselig trockenen Konsistenz überrascht und es landete wohl mehr in seinem Mund, als er beabsichtigt hatte, nach kurzer Erholungsphase stürzte er sich aber erneut ins Vergnügen.

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Tipps für den Restaurantbesuch

  • den Tisch babysicher machen:

Das bedeutet in erster Linie: weg mit dem Tischtuch! Tischtücher werden mit Vorliebe von Babyhänden erfasst und vom Tisch gezogen. Weg auch mit allem, was sonst noch in Babynähe ist und leicht zu Bruch gehen kann oder sonst für unnötige Sauerei sorgt. Salz/Pfefferstreuer zum Beispiel.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das niemanden stört. Sollte der Tisch besonders reichlich gedeckt sein und ist das Entfernen der Tischdecke nicht so leicht möglich, kann man sie auch einfach nur an der Seite, wo das Baby essen wird, wegklappen.

  • Essen auswählen

Fast immer findet sich in den Speisekarten der Restaurants IRGENDWAS, das das Baby essen kann.

Ganz oft sind das die dekorativen Beilagen, die gar nicht Teil des Gerichts sind und automatisch mitserviert werden. Sogar beim Schnitzel liegen oft ein Stück Gurke und/oder Tomate auf dem Teller.

Alternativ kann auch einer der Erwachsenen etwas bestellen, das mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas babytaugliches beinhaltet. Zum Beispiel Nudelgerichte (nicht unbedingt Spaghetti, aber Fussili oder Penne eigenen sich da hervorragend), Salate, Kartoffelgerichte oder Kartoffeln als Beilagen, Gegrilltes, Gemüsegerichte, Speisen mit Brot… Meistens ist es sogar möglich, ein Gericht ungesalzen zu bekommen, wenn man danach fragt.

Es ist auch eine Option, den Kellner gezielt nach z.B. etwas rohem Gemüse zu fragen! Das sollte wohl kein Restaurant in große Schwierigkeiten bringen.

Wenn die Baby etwas älter sind, spricht ja auch nichts dagegen, mal ausnahmsweise Pommes Frites zu essen, sollte sich sonst wirklich gar nichts finden. Fast jedes Restaurant hat Pommes Frites (sogar die asiatischen!) und da ist es gar kein Problem, sie ungesalzen zu bestellen.

  • das Baby essen lassen

Wir waren in den letzten Jahren schon oft mit unseren Kindern essen, als sie noch Babys waren und wir haben sie überall genau wie auch zuhause essen lassen. Niemand hat etwas gesagt oder auch nur die Nase gerümpft, wobei als besonders kinderfreundlich die italienischen und griechischen Restaurants herausgestochen sind. Ich lasse das Baby essen und mache am Schluss dann sauber. Heißt, ich wische die zermatschten, zergatschten Essensreste mit den Servietten vom Tisch und hebe rundherum auf, was zu Boden gefallen ist/geworfen wurde. So gab es in all den Jahren noch nie ein Problem damit, dass unsere Babys mitgegessen haben.


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Eure Mariella.

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