Was es diese Woche zum Essen gab und was das Baby gegessen hat

Diese Woche gab es bei uns

  • Eiernockerl und Salat – für das Baby gab es Nockerl ohne Ei drüber, weil die Oma gekocht hat und die Eimischung schon fertig gewürzt war. Sonst hätte es Nockerl mit Ei drüber gegeben, halt ohne Salz.

 

  • Pizza, selbstgemacht – für das Baby gab es genau das auch, weil der Teig nur wenig gesalzen ist und alle Zutaten auf der Pizza fürs Baby okay waren (Tomatensauce, Oregano, Mozzarella, Champignons, Paprika und Zucchini).
    Foto gibt es leider keins. Die Pizza war zu schnell weg.

 

  • rotes Thai-Curry mit geräuchertem Tofu und Gemüse – für das Baby gab es den angebratenen Tofu und das Gemüse, das auch im Curry war, dampfgegart. Aus dem einfachen Grund nämlich, weil beim Thai Curry das Gemüse in der Würzsauce gegart wird und die rote Thai-Curry-Sauce nicht babytauglich ist.

 

  • Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster – für das Baby gab es Kaiserschmarren ungezuckert und ohne Rosinen.kaiserschmarren1

 

  • Palatschinken – für das Baby gab es genau das auch (Palatschinkenteig ist ja ohne Zucker), nur dicker rausgebacken in der Pfanne.

palatschinken

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Beikoststart mit Baby Nummer Vier

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[Foto Credit: Anna Cordes Fotografie]

Lange ist es her, dass ich hier zuletzt was geschrieben habe. Das lag vor allem daran, dass die Beikostzeit von unserem dritten Sohn zu Ende ging. Er war längst dort angelangt, wo er ganz normal mit uns mitessen konnte – und deshalb gab es einfach nichts mehr, was ich hier berichten konnte.

Im Juni 2018 kam unser vierter Sohn zur Welt. Er ist jetzt also genau 7 Monate alt. Moses ist ein glückliches und entspanntes Baby, aber ich habe mit vier Kindern grad alle Hände voll zu tun, deshalb wird es mir nicht mehr möglich sein, in der Ausführlichkeit über seinen Beikostbeginn zu bloggen, wie ich das mit drei Kindern grad noch so hinbekommen habe.

Moses zeigt Interesse am Essen, seit er 4 Monate alt ist. Von da an fand er es ganz spannend, unsere Teller anzugreifen, nach dem Löffel zu fummeln und einfach beim Essen dabei zu sein. Interesse am Essen allein ist aber noch keine Beikostreife und das hat er uns wiedermal sehr deutlich gezeigt. Denn als ich mit 6 Monaten angefangen habe, ihm  Beikost anzubieten, hatte er immer noch am Essen selbst gar kein Interesse. Aber das ist es ja auch, womit man oft beim Beikostbeginn zu tun hat: das Baby ist vom Alter her so weit, aber es mag eigentlich noch nicht. Und das ist auch okay so. Es muss nicht. Muttermilch bleibt weiterhin das Hauptnahrungsmittel und das Baby kann selbst bestimmen, wann und in welchem Tempo es zu essen beginnt. Das geht aber natürlich nur, wenn man anbietet. Sonst kann es ja nicht anfangen, wenn es so weit wäre.

Eine der häufigsten Fragen in den Beikostberatungen und Beikostworkshops ist: was biete ich denn in der Zeit an? Ich geb’s zu, ich hab es mir ganz leicht gemacht: ich hab einfach ein Stück Brot hingelegt, damit er etwas nehmen kann, wenn er will. Und die längste Zeit hat er es nicht genommen. Dann genommen und zerfutzelt. Dann genommen und runtergeschmissen. Und dann, vor wenigen Tagen erst, hat er es genommen und zum Mund geführt. Ziemlich genau mit 7 Monaten. Das war mein Startschuss und ab jetzt biete ich „richtig“ an – weil Brot für 7 Monate alte Babys natürlich keine adäquate Beikost ist. 😉

 

Nachdem ich heute schon weiß, dass ich ein ausführliches und regelmäßiges Bloggen nicht schaffen werde, möchte ich euch nur in kurzen Statements und mit ein paar Bildern an unserem Familien- und Babyspeiseplan teilhaben lassen: was esse ich und was davon bekommt das Baby – und in welcher Form? Weil auch das ist eine Frage, die in allen Beikostworkshops immer wieder gestellt wird: wie genau setz ich die Theorie des Baby-led Weaning im Alltag um?

 

Deshalb freu ich mich, wenn ihr uns in der nächsten Zeit wieder hier begleiten wollt!

 

Eure Mariella